Herzlich willkommen!

Wir sind ein gemeinnützig arbeitender Zusammenschluss von evolutionären Humanisten, organisiert im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung Deutschland.

Unsere Ziele sind:

  • Öffentliche Positionierung, Stellungnahme und Unterstützung zu humanistischen Interessen
  • Beiträge zur Meinungsbildung in Richtung Laizismus und einer säkularen Gesellschaft

Dabei orientieren wir uns am Leitbild des Evolutionären Humanismus.

Humanisten-Stammtisch

Einmal im Monat treffen wir uns zum Gedankenaustausch und zur Diskussion über aktuelle Themen im Hinblick auf Humanismus und Säkularismus. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Aktuell

/LM Dahinter verbirgt sich mehr als nur eine gute Story. Es zeigt den wissenschaftlichen Prozess, Thesen wieder und wieder anzugreifen, in dem Versuch, sie zu falsifizieren. Damit kann man sich zweifelsfrei schrittweise der Wahrheit annähern.Falsifizierbarkeit ist eine Anforderung an wissenschaftliche Theorien.Existenzaussagen sind übrigens in der Regel nicht falsifizierbar, deswegen ist die menschliche Kultur prall gefüllt mit fiktiven Wesen, deren Existenz von vielen Leuten felsenfest behauptet wird. Allerdings sind Existenzaussagen im Prinzip verifizierbar, nur haben wir auf das Eintreten von Ereignissen, die zu einer Verifizierung führen, in der Regel wenig oder keinen Einfluss; oder der Aufwand wäre zu hoch.Da hilft nur Geduld.Ich persönlich warte noch darauf, von seinem nudeligen Anhängsel berührt zu werden. ... mehr...weniger...
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/LM Die letzten Sätze aus Sam Harris' Essay "Ethik, moralische Identität und Eigennutz". Der Schlusssatz könnte ohne Kontext etwas kitschig wirken, allerdings gehen ihm einige Seiten sinnvoller Schlussfolgerungen voraus.Eine prägnante Stelle, die sich hier zitieren lässt: "Wir selbst erfahren Glück und Leid; wir begegnen in dieser Welt anderen und erkennen, dass auch sie Glück und Leid erfahren; worauf wir schon bald entdecken, dass Liebe sich weitgehend mit dem Wunsch deckt, dass andere Glück anstelle von Leid erfahren; und die meisten spüren, dass Liebe dem Glück zuträglicher ist als Hass, sowohl dem eigenen als auch dem Glück anderer. So sind wir wechselweise verbunden in einem Kreislauf: Wir alle wollen glücklich sein; das Gefühl von gemeinschaftlicher Liebe ist eine der größten Glücksquellen; und zur Liebe gehört, dass das Glück der anderen uns berührt. So finden wir heraus, dass wir gemeinsam egoistisch sein können."Die Anlage dazu haben wir dem evolutionär herausgebildeten Altruismus zu verdanken. Ohne ihn hätten wir vermutlich nicht überlebt. ... mehr...weniger...
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      Eine internationale Bevölkerungsumfrage des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der Universität Münster weist erstmals die Spaltung europäischer Gesellschaften in zwei verfestigte Lager von nennenswerter Größe nach. In Deutschland vertritt ein Drittel derart entgegengesetzte Positionen. Es handelt sich um die bisher umfassendste Umfrage zu Identit...
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      In Paris stehen seit diesem Monat 13 Personen vor Gericht. Sie sollen der damals 16 jährigen Mila im Internet Gewalt- und Morddrohungen als Strafe für ein vermeintlich blasphemisches Video auf der Plattform Instagram gesendet haben. Der Prozess erreicht weltweites Aufsehen, da er zum Einen Konsequenzen für einen vermeintlich anonymen Lynchmob aufzeigt und zum Anderen, weil […]
    • Gegen einen identitären und für einen universellen Antirassismus 22. Juni 2021
      Bei aufklärerischen Einwänden gegen linke Identitätspolitik geht es nicht darum, das allgemeine Engagement für unterschiedliche Minderheiten zu kritisieren. Bedenklich sind die damit einhergehenden Implikationen, etwa die eines identitären Antirassismus, der gegen einen universellen Antirassismus gestellt werden soll. Ein Kommentar.